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Unihockeyspieler im Wintersport

Der Weg ins traditionelle Skilager führte dieses Jahr die Sportler des Unihockeyclubs Elster nach Schladming in die Steiermark (Österreich). Die ersten beiden Tage bestimmten Schnee, Sturm und Kälte das Wetter. Aber das hielt keinen ab. Die Skipässe waren bezahlt, Kondition und Koordination sollten verbessert werden, also ging es trotzdem auf die Piste. Warm angezogen wurden die ersten leichten Abfahrten gemeistert. Durchhalten war die Devise und wurde mit dem herrlichsten Skiwetter belohnt: Sonne pur, kein Wind, keine Kälte.

Das Skigebiet, auch Schladminger Vier-Berge-Skischaukel genannt, hielt für jeden Teilnehmer, der jüngste war vier Jahre alt, günstige Bedingungen bereit. Planai, Hochwurzen, Hauser Kaibling und Reiteralm boten Winterspaß pur. Ob Skifahrer, Snowboardfahrer, Winterwanderer, Anfänger oder Fortgeschrittener, jeder kam auf seine Kosten und fand auf 123 Pistenkilometern mit 44 modernen Seilbahn- und Liftanlagen ideale Bedingungen. Ein Fun-Park lockte die Trickskifahrer an, die hier ihre Geschicklichkeit verbesserten. Die Geschwindigkeit konnte auf der Rennstrecke gemessen werden. Auf der Klangpiste ging es mit dem Lieblingshit talwärts.

Ein Teilnehmer, der eigentlich zum Wandern mitkam, war so begeistert, wie die Kleinsten auf Ski ins Tal sausten, dass er sich kurzerhand zu einem Kurs anmeldete. Zum Abschluss wurde er sogar Sieger im Slalom und erhielt dafür eine Medaille, die er stolz präsentierte. Alle Unihockeyfans freuten sich mit und applaudierten.
Höhepunkte waren unter anderem eine Willkommens-Show am Zielhang der weltberühmten Planai mit Musik und Action der Ski-und Snowboardlehrer, eine Fackelwanderung durch die wildromantische Talbachklamm mit einem Einkehrschwung in die Landalm, auf Schneeschuhen ging es durch verschneite Wälder und es gab eine Führung durch den WM-Park-Planai, bei der viel Wissenswertes über die Region und speziell über die Alpine Skiweltmeisterschaft vermittelt wurde.

Zweifellos war aber der Ausflug zum Dachsteingletscher in 2 700 Meter Höhe das Highlight. Der Gipfel, der mit der Panoramagondel erreicht wurde, hielt eine atemberaubende Aussicht bereit. Hängebrücke und die Treppe ins Nichts waren „Nervenkitzel mit Aussicht“. Hatte man sie überwunden, war der Weg frei in den Gletscher, dem „Eispalast“, der frostige Schätze präsentierte.

Am Abreisetag stiegen alle unverletzt, müde, aber glücklich in den Bus. Im Gepäck hatte Olaf Däumichen, Organisator des Skilagers und Vereinschef des UHC Elster, den Termin für das Skilager 2016, das wieder in die Steiermark führen wird.

 

 

 

 

Weitere Bilder gibt es in der Foto-Galerie.

Text: Rita Burkhardt

Fotos: Olaf Däumichen

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