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Die Bäume werden gesaugt

Spezialfirma sorgt für Arbeitsschutz.

Es wird gesaugt. Und zwar auf den Eichenbäumen zwischen Listerfehrda und Elster. Keineswegs jedoch aus Langeweile. Es geht den Hinterlassenschaften des Eichenprozessionsspinnens an den Kragen. Denn die sind den Beschäftigten der beteiligten Baubetriebe schon sehr nahe gekommen. So nahe, dass die Brennhaare der Raupen – um die es geht es hier – bereits Allergin und Hautreaktionen bei einigen Bauleuten ausgelöst haben. Das bestätigte wie berichtet die Projektleiterin des Hochwasserschutzvorhabens, Barbara Gurschke. Nachdem schon auf einem breiten Streifen an der bereits erkennbaren Baustelle die am Boden liegenden Raupenhaare flächendeckend abgebrannt wurden, müssen nun im zweiten Schritt die Nester beseitigt werden. Das geht nur durch Absaugen, erklärt Marcel Barduhn.

Er ist Mitarbeiter der von seinem Vater Wolfgang geleiteten Spezialfirma, die damit beauftragt ist. Da Barduhn trotz des langen Saugrohres den Nestern sehr nahe kommt, muss er sich selbst gut schützen. Das geht nur per Overall und Gesichtsmaske. Zwar sind die Nester verlassen und verwittern zusehends. Doch die Brennhaare der Raupen bleiben ja da und werden zunehmend vom Wind weitergetragen, erläutert er. In den nächsten Wochen wird mit dem Schlüpfen der nächsten Raupengeneration gerechnet.

 

Text: Klaus Adam

Fotos: Medientreff  -  Sabine Hoffmann

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